FCH= FC HANSA ROSTOCK - Patrick Klandt
FCH-FC hansa ein leben lang!!!

 

nachwuchs pur patrick klandt 3.torwart ,jedoch ein nachwuchs talent wie kein anderer

Patric Klandt


Name: Klandt
Vorname: Patric
Geburtsdatum: 29.09.1983
Spielposition: Torwart
Nationalität: Deutsch
Rückennummer: 29
Größe: 1,85 m
Gewicht: 77 kg
Im Verein seit: 2006
bisherige
Vereine:
SV Wehen,
VfR Kesselstadt,
Eintracht Frankfurt II,
FSV Sportfreunde 04 Frankfurt,
Eintracht Frankfurt

 

Patric Klandt -: Junge „Katze“ aus Hessen im Tor


Im „Who is who  des deutschen Fußballs“ findet man den Namen von Patric Klandt (22) noch sehr schwer. Kunststück, denn der Bursche ist ein junger Torhüter. Aber genau so einen Keeper hat Hansa-Cheftrainer Frank Pagelsdorf ja gesucht: Jung, ehrgeizig, geduldig und fürs eigene Amateurteam spielberechtigt! Also gab der F.C. Hansa Rostock eben diesem jungen Burschen einen Zweijahresvertrag. Nach Mathias Schober und Jörg Hahnel ist Patric Klandt gewissermaßen seit dem Trainingsstart am 2. Juli 2006 in Rostock die Nummer 3 unter den Hanseaten im Tor. Schließlich löste Axel Keller seinen Vertrag auf und wechselt zum FC Erzgebirge Aue, während Carsten Busch und Marcus Rickert bekanntlich keinen neuen Kontrakt mehr.


Wer ist der neue Hanseat zwischen den Pfosten?


Patric Klandt wurde am 29. September 1983 geboren, ist 1,83 m groß und 77 kg schwer. Er hat einst beim FFV Sportfreunde mit dem Fußball begonnen – allerdings gar nicht als Torwart, vielmehr als Feldspieler. Bei den so genannten „Bambini“, also noch ehe er in die Schule ging, hat er so dann seine ersten Treffer geschossen.
Nach einem Jahr wechselte er dann in die Nachwuchsabteilung von Eintracht Frankfurt. Sechs Jahre war er hier als Feldspieler am Riederwald, ehe er schließlich zum VfR Kesselstadt ging und sich erstmals festlegte, nicht mehr im Feld, sondern im Tor zu spielen. In der B-Jugend kickte er mit Kesselstadt in der Oberliga und wurde Hessenpokalsieger. „Damals haben wir sogar die Eintracht geschlagen”, erinnert er sich nicht ohne etwas Stolz.
Schließlich spielte Patric Klandt nochmals für die Eintracht Amateure, ehe er schließlich im Juli 2004 zum Regionalligisten SV Wehen ging.


In den letzten beiden Jahren stand Patric  für Wehen insgesamt 50 Mal im Tor. In der abgelaufenen Saison wurde er von Trainer Djuradji Vasic 22 Mal eingesetzt, zwölf Mal stand sein drei Jahre jüngerer Kontrahent Florian Stahl – ebenfalls aus der Eintracht Fußball-Schule – im Kasten. In der fast abgelaufenen Saison belegt Klandt mit dem Regionalligisten SV Wehen hinter den Zweitliga-Aufsteigern FC Augsburg und TuS Koblenz Platz 3 in Liga 3. In seiner ersten Saison 2004/2005 löste Klandt als junger, unbekannter Torwart den arrivierten Guido Koltermann als Torwart ab und gab den Stammplatz zwischen den Pfosten nicht eine Regionalliga-Minute mehr ab. Nur durch einen Feldverweis kam Konkurrent Florian Stahl zu einigen Einsätzen. Dieser Konkurrenzkampf belebte seither das Geschäft der beiden Torsteher. Wehens Torwarttrainer Steffen Vogler hat damals eine völlig neue Arbeitsmoral bei den beiden ausgemacht: „Es mag paradox klingen, aber die Situation tat beiden gut. Patric, weil er merkte, dass er nicht automatisch im Team steht, und Flo, weil er endlich auch in der Regionalliga zeigen darf, was er kann." Patric zu seiner bisherigen Konkurrenz: „Das ist auch ein Guter. Er macht schon Druck, aber nicht so, dass ich jetzt jede Woche um meinen Stammplatz bangen müsste." Torwarttrainer Vogler beschreibt Patric Klandt jedenfalls als einen Torwart ohne Angst. Die Folge: In der Vergangenheit hatten auch schon der VfB Stuttgart und der 1. FC Kaiserslautern ein Auge auf den jungen Torwart geworfen. Der F.C. Hansa hat ihn nun „an der Angel“!


Patric Klandt im Interview: „Ich nehme den Kampf auf!“


Hansa-Cheftrainer Frank Pagelsdorf hatte für die neue Saison hinter Stammkeeper Mathias Schober zwei hoffnungsvolle, deutsche Torhüter gesucht. Mit Jörg „Jokl“ Hahnel kam der eine vom FC Erzgebirge Aue, mit Patric Klandt kommt der zweite Keeper vom SV Wehen.


Patric Klandt ist 1,85 m groß und 78 kg schwer, hat Schuhgröße 45. Seine Vorbilder sind Oliver Kahn als Torwart und Ronaldinho als Feldspieler. Seine besten Charaktereigenschaften benennt er mit zuverlässig und hilfsbereit.
Hansa-Online gab Patric das erste ausführliche Interview zu seinem Wechsel zum F.C. Hansa Rostock, wo er für zwei Jahre einen Vertrag für Bundesliga und 2. Liga unterschrieb.


Hallo Patric, warum haben Sie sich für den F.C. Hansa Rostock entschieden?


Patric Klandt: Trainer Frank Pagelsdorf hatte über meinen Berater Klaus Gerster angefragt, ob ich Lust hätte, nach Rostock zu gehen. Für mich war Hansa eine gute Adresse. Also bin ich hin…


Wie lange bestand der Kontakt zum Trainer Frank Pagelsdorf?


Patric Klandt: Der war die letzten acht Wochen gegeben.


Sie kommen praktisch als dritter Torwart…


Patric Klandt: Ich bin 22 Jahre, habe meine Zukunft vor mir. Ich komme, um zu lernen. Ich will mich beweisen. Ich will zeigen, was ich kann. Dann werden wir sehen, wie weit ich es hier bringe. Ich bin ehrgeizig und habe mir viel vorgenommen. Dass ich gleich spielen oder die Nr. 2 sein werde, glaube ich aber erst einmal noch nicht.


Sie waren zuerst Feldspieler, dann Torwart. Wie kam es dazu?


Patric Klandt: Als Kind konnte ich mich tatsächlich nicht entscheiden, ob ich nun ins Tor will oder ins Feld. Noch bei Eintracht Frankfurt habe ich im Feld gespielt und in der Hessenauswahl aber noch im Tor gestanden. Aber ab der C-Jugend habe ich mich dann nur noch fürs Spiel zwischen den Pfosten entschieden.


Warum fürs Tor?


Patric Klandt: Vielleicht ist es die Tatsache, dass man Held sein kann. Aber manchmal ist man eben auch Depp. Ein Fehler und oft ist man dann eben schnell der Dumme. Aber es ist auch schön, Held zu sein. In jedem Fall stelle ich mich immer der Verantwortung.


Sie waren auch bei Eintracht Frankfurt zweimal engagiert, erst als Feldspieler, dann als Torwart. Wieso sind Sie da weg?


Patric Klandt: Bevor ich über 50 Regionalligaspiele für den SV Wehen gemacht habe, habe ich tatsächlich auch zweimal in der Regionalliga für die Eintracht im Tor gestanden. Ich trainierte damals unter dem Torwarttrainer Andreas Menger. Aber als ich nicht bei den Profis trainieren durfte, wo damals die erfahrenen älteren Torleute Markus Pröll und Oka Nikolov vor mir waren, habe ich doch einen Wechsel vorgezogen.


SV Wehen ist mit Ihnen zweimal Dritter in der 2. Liga geworden. Wie bitter ist es, zweimal um einen Punkt den Aufstieg in die 2. Liga innerhalb von zwei Jahren zu verpassen?


Patric Klandt: Das tut weh. Aber ich blicke nach vorn. Ich gehe im Guten aus Wehen und ich habe dort gerne im Tor gestanden. Mein Ziel ist es, mich weiter zu entwickeln.


Aber möglicherweise spielen Sie statt in der 3. Liga nun in der zweiten Mannschaft des F.C. Hansa in der 4. Liga?


Patric Klandt: Aber ich trainiere erst einmal mit Mathias Schober und Jörg Hahnel – und die haben die Qualität von Bundesliga-Torhütern. Von ihnen werde ich also auch im Training lernen können. Das ist für meine Entwicklung ja auch wichtig.


Was wissen Sie über Hansa und Rostock?


Patric Klandt: Ich habe mich vorher gründlich über Land und Leute informiert. Freunde haben mir viel Positives berichtet. Auch meine Eindrücke waren gut. Es ist auch schön, dass ich sofort eine Wohnung am Stadion gefunden habe, bald einziehen kann. Ich freue mich einfach auf Rostock, auf Hansa und möchte hier viel erreichen.

 





 

 

 

 
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